LAGARTO COCHA EXPEDITION

Reise zum letzten ungezähmten Amazonasgebiet Ecuadors

4 TAGE/3 NÄCHTE

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Alle Zahlungen müssen per Banküberweisung, Kreditkarte (wir verwenden die Plattform WETRAVEL (2,9 % Gebühr) oder Anzahlung erfolgen. Alle Zahlungen sind 30 Tage VOR Programmbeginn fällig.

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Weit jenseits der viel bereisten Quellflüsse des Amazonas liegt ein Ort, den nur wenige Fremde je betreten haben: Lagarto Cocha – der „Krokodilsee“. Das geheimnisvolle Gebiet ligt versteckt im äußersten Nordosten Ecuadors, an der Grenze zu Peru und nahe Kolumbien. Es ist eines der größten trinationalen Schutzgebiete der Welt und schützt über 1,5 Millionen Hektar unberührten Amazonas-Regenwald.
So ist der Amazonas seit Jahrtausenden gewesen: wild, rau und ungezähmt. Ein endloses Labyrinth von Flüssen, Seen und Sümpfen erstreckt sich in alle Richtungen. Riesige schwimmende Vegetationsinseln treiben hier über Schwarzwasserseen, öffnen neue Kanäle und schließen andere. Riesenotter planschen und jagen in lauten Familiengruppen, Seekühe grasen im stillen Wasser und rosa Flußdelfine tauchen unerwartet an den Zusammenflüssen der Flüße auf. Hier wimmelt es im Wald von Vögel: Reiher, Aras, Tukane und der seltsame Hoatzin, ein unbeholfenes, prähistorisch anmutendes Tier.
Im Gegensatz zu anderen Expeditionen, die tagelange, anstrengende Kanufahrten erfordern, um diese abgelegene Ecke zu erreichen, bieten wir dich unsere alternative Route zu schnellen und direkten Zugang. Du fliegst morgensfrüh von Quito nach Coca, besteigst dort ein unglaublich schnelles (60 km/h) öffentliches Schnellboot entlang des Rio Napo und erreichst am späten Nachmittag bereits die peruanische Grenze, bereit für dein Amazonasabenteuer. Das bedeutet weniger Zeit unterwegs und mehr Zeit dort, wo es am wichtigsten ist – im wilden Herzen von Lagarto Cocha.

Ein Wasserwelt

Lagarto Cocha ist kein Wald, durch den man über Pfade spaziert – es ist ein Wald, durch den man nur navigiert. Es gibt keine Pfade oder trockenen Wege, die die Seen und Sümpfe verbinden; alles hier ist durch Wasser verbunden. Jeden Tag lesen dein Bootsführer und dein Guide den Wasserstand, erkunden die wechselnden Matten aus Wasserpflanzen und wählen die Routen, die die Natur freigelegt hat. Dies ist keine festgelegte Tour. Es ist eine echte Entdeckungsreise!
Hinter jeder Biegung lauert die Möglichkeit einer neuen Begegnung. Amazonasdelfine – sowohl die berühmten rosafarbenen als auch ihre kleineren grauen Verwandten – jagen in den Flüssen. Hier lebt der Paiche, einer der größten Süßwasserfische der Welt mit einer Länge von bis zu 3.5 Metern der von der Wasseroberfläche aus jagt, wobei sein Rücken herausragt und er so leicht zu erkennen ist. Affen springen über Äste im überschwemte Wald Jeder Tag ist eine Kanusafari mit Möglichkeiten zur Tierbeobachtung, die ihresgleichen nirgendwo im Amazonasgebiet finden. während unzählige Reiher, Eisvögel und Falken von oben Wache halten. Diese sich ständig verändernde Landschaft macht jeden Besuch einzigartig. In Lagarto Cocha ist kein Tag wie der andere.

Die Secoya-Gemeinschaft

Seit Jahrhunderten lebt die Secoya-Gemeinschaft im Einklang mit dem Wasser. Heute leben nur noch sieben Familien am peruanischen Ufer des Lagartocochas. Während deiner Expedition übernachtest du in ihren Holzhäusern und schlaffst du in Zelten, die zum Schutz vor den Insekten des Dschungels drinnen aufgestellt sind. Deine Mahlzeiten bestehen aus einfachen, teilweise konservenhaltigen Lebensmitteln, da es logistisch nicht möglich ist, gekühlte Lebensmittel mitzubringen.
Wenn du mit uns reisest, entdeckst du nicht nur eine verborgene Ecke des Amazonas, sondern unterstützt du auch die Secoyafamilien und hilfst du, dass ihre Traditionen und ihre Bewirtschaftung des Waldes auch in Zukunft fortbestehen können.

Wildtierbegegnungen

Jeder Tag ist eine Kanusafari mit Möglichkeiten zur Tierbeobachtung, die ihresgleichen im Amazonasgebiet finden. Während deines Aufenthalts könnst du möglicherweise den folgenden Tieren begegnen:

Reiseplan

Quito → Coca → Nuevo Rocafuerte
Morgenflug (oder Nachtbus) von Quito nach Coca. Um 13 Uhr besteigst du das öffentliche Schnellboot, das du den Napo-Fluß hinunter nach Nuevo Rocafuerte (300 km) bringt, dem letzten ecuadorianischen Dorf vor der peruanischen Grenze. Übernachtung im Hostal Chimborazo.
Einfahrt nach Lagarto Cocha
Du fahrst drei Stunden flußaufwärts den Aguarico-Fluß bis zur Mündung des Lagartococha-Flußes. Du Haltest an der Rangerstation der peruanischen Schutzgebietsbehörde. Du suchst nach Delfinen die sich gewöhnlich in Zusammenflüße aufenthalten, bevor du langsam flußaufwärts in die Wildnis weiterfahrst. Ankunft in der Secoya-Gemeinde “Puerto Estrella” für deine erste Nacht bei deinen Gastgebern.
Erkundung der Lagartococha-Seen
Du verbringst den Tag damit, durch das Labyrinth aus Seen, Sümpfen und Bächen zu fahren. Je nach Jahreszeit und Wasserstand öffnet dein Guide Routen durch schwimmende Pflanzeninseln zu versteckten Seen. Du suchtst nach Delfinen, Ottern und Seekühen und du beobactet die unglaubliche Vogelwelt. Du übernachtest erneut bei der Secoyafamilie.

Rückkehr nach Coca

Du verabschiedest dich von deine Secoyafreunden und brechest du frühmorgens von Puerto Estrella auf, um am Nachmittag mit dem Schnellboot von Nuevo Rocafuerte nach Coca zurückzukehren, wo du bei Sonnenuntergang in Coca ankomst.

5 Tage oder Mehr

Eine Verlängerung auf fünf oder mehr Tage ist für Leute, die die bemerkenswerte Wasserwelt des Amazonasgebiets noch weiter erkunden möchten, sehr empfehlenswert. In diesem Fall fangst du deine Expedition an mit einem Besuch des Jatuncochas, dem berühmten See im Yasuní-Nationalpark.

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