LAGARTO COCHA EXPEDITION
Reise zum letzten ungezähmten Amazonasgebiet Ecuadors
4 TAGE/3 NÄCHTE
- *Preise pro Person
- $ 799*
Zahlungsarten
Alle Zahlungen müssen per Banküberweisung, Kreditkarte (wir verwenden die Plattform WETRAVEL (2,9 % Gebühr) oder Anzahlung erfolgen. Alle Zahlungen sind 30 Tage VOR Programmbeginn fällig.
Lesen Sie die Reiseroute
Weit jenseits der viel bereisten Quellflüsse des Amazonas liegt ein Ort, den nur wenige Fremde je
betreten haben: Lagarto Cocha – der „Krokodilsee“. Das geheimnisvolle Gebiet ligt versteckt im äußersten Nordosten Ecuadors, an der Grenze zu Peru und nahe Kolumbien. Es ist eines der
größten trinationalen Schutzgebiete der Welt und schützt über 1,5 Millionen Hektar unberührten
Amazonas-Regenwald.
So ist der Amazonas seit Jahrtausenden gewesen: wild, rau und ungezähmt. Ein endloses Labyrinth
von Flüssen, Seen und Sümpfen erstreckt sich in alle Richtungen. Riesige schwimmende
Vegetationsinseln treiben hier über Schwarzwasserseen, öffnen neue Kanäle und schließen andere.
Riesenotter planschen und jagen in lauten Familiengruppen, Seekühe grasen im stillen Wasser und
rosa Flußdelfine tauchen unerwartet an den Zusammenflüssen der Flüße auf. Hier wimmelt es im
Wald von Vögel: Reiher, Aras, Tukane und der seltsame Hoatzin, ein unbeholfenes, prähistorisch
anmutendes Tier.
Im Gegensatz zu anderen Expeditionen, die tagelange, anstrengende Kanufahrten erfordern, um diese
abgelegene Ecke zu erreichen, bieten wir dich unsere alternative Route zu schnellen und direkten
Zugang. Du fliegst morgensfrüh von Quito nach Coca, besteigst dort ein unglaublich schnelles (60
km/h) öffentliches Schnellboot entlang des Rio Napo und erreichst am späten Nachmittag bereits die
peruanische Grenze, bereit für dein Amazonasabenteuer. Das bedeutet weniger Zeit unterwegs und
mehr Zeit dort, wo es am wichtigsten ist – im wilden Herzen von Lagarto Cocha.
Ein Wasserwelt
Lagarto Cocha ist kein Wald, durch den man über Pfade spaziert – es ist ein Wald, durch den man nur
navigiert. Es gibt keine Pfade oder trockenen Wege, die die Seen und Sümpfe verbinden; alles hier
ist durch Wasser verbunden. Jeden Tag lesen dein Bootsführer und dein Guide den Wasserstand,
erkunden die wechselnden Matten aus Wasserpflanzen und wählen die Routen, die die Natur
freigelegt hat. Dies ist keine festgelegte Tour. Es ist eine echte Entdeckungsreise!
Hinter jeder Biegung lauert die Möglichkeit einer neuen Begegnung. Amazonasdelfine – sowohl die
berühmten rosafarbenen als auch ihre kleineren grauen Verwandten – jagen in den Flüssen. Hier lebt der Paiche, einer der größten Süßwasserfische der Welt mit einer Länge von bis zu 3.5 Metern der von der Wasseroberfläche aus jagt, wobei sein Rücken herausragt und er so leicht zu erkennen ist. Affen springen über Äste im überschwemte Wald Jeder Tag ist eine Kanusafari mit Möglichkeiten zur Tierbeobachtung, die ihresgleichen nirgendwo im Amazonasgebiet finden. während unzählige Reiher, Eisvögel und Falken von oben
Wache halten. Diese sich ständig verändernde Landschaft macht jeden Besuch einzigartig. In Lagarto
Cocha ist kein Tag wie der andere.
Die Secoya-Gemeinschaft
Seit Jahrhunderten lebt die Secoya-Gemeinschaft im Einklang mit dem Wasser. Heute leben nur noch
sieben Familien am peruanischen Ufer des Lagartocochas. Während deiner Expedition übernachtest
du in ihren Holzhäusern und schlaffst du in Zelten, die zum Schutz vor den Insekten des Dschungels
drinnen aufgestellt sind. Deine Mahlzeiten bestehen aus einfachen, teilweise konservenhaltigen
Lebensmitteln, da es logistisch nicht möglich ist, gekühlte Lebensmittel mitzubringen.
Wenn du mit uns reisest, entdeckst du nicht nur eine verborgene Ecke des Amazonas, sondern
unterstützt du auch die Secoyafamilien und hilfst du, dass ihre Traditionen und ihre Bewirtschaftung
des Waldes auch in Zukunft fortbestehen können.
Wildtierbegegnungen
Jeder Tag ist eine Kanusafari mit Möglichkeiten zur Tierbeobachtung, die ihresgleichen im
Amazonasgebiet finden. Während deines Aufenthalts könnst du möglicherweise den folgenden
Tieren begegnen:
- Rosa und Graue Flußdelfine an Flußmündungen;
- Seekühe, die scheuen Riesen der Amazonas;
- Riesenotter, die in Gruppen jagen und ihre unverwechselbaren Rufe ausstoßen;
- Paiche, riesige Oberflächenjäger der Seen;
- Hoatzins, einzigartige blätterfressende „prähistorische“ Vögel;
- Aras, Tukane, Reiher, Silberreiher, Falken und unzählige andere Vögel;
- Affen, die sich durch die Baumkronen schwingen;
- 3 Kaimanarten.
Reiseplan
Quito → Coca → Nuevo Rocafuerte
Morgenflug (oder Nachtbus) von Quito nach Coca. Um 13 Uhr besteigst du das öffentliche
Schnellboot, das du den Napo-Fluß hinunter nach Nuevo Rocafuerte (300 km) bringt, dem letzten
ecuadorianischen Dorf vor der peruanischen Grenze. Übernachtung im Hostal Chimborazo.
Einfahrt nach Lagarto Cocha
Du fahrst drei Stunden flußaufwärts den Aguarico-Fluß bis zur Mündung des Lagartococha-Flußes.
Du Haltest an der Rangerstation der peruanischen Schutzgebietsbehörde. Du suchst nach Delfinen
die sich gewöhnlich in Zusammenflüße aufenthalten, bevor du langsam flußaufwärts in die Wildnis
weiterfahrst. Ankunft in der Secoya-Gemeinde “Puerto Estrella” für deine erste Nacht bei deinen
Gastgebern.
Erkundung der Lagartococha-Seen
Du verbringst den Tag damit, durch das Labyrinth aus Seen, Sümpfen und Bächen zu fahren. Je nach
Jahreszeit und Wasserstand öffnet dein Guide Routen durch schwimmende Pflanzeninseln zu
versteckten Seen. Du suchtst nach Delfinen, Ottern und Seekühen und du beobactet die unglaubliche
Vogelwelt. Du übernachtest erneut bei der Secoyafamilie.
Rückkehr nach Coca
Du verabschiedest dich von deine Secoyafreunden und brechest du frühmorgens von Puerto Estrella
auf, um am Nachmittag mit dem Schnellboot von Nuevo Rocafuerte nach Coca zurückzukehren, wo
du bei Sonnenuntergang in Coca ankomst.
5 Tage oder Mehr
Eine Verlängerung auf fünf oder mehr Tage ist für Leute, die die bemerkenswerte Wasserwelt des
Amazonasgebiets noch weiter erkunden möchten, sehr empfehlenswert. In diesem Fall fangst du
deine Expedition an mit einem Besuch des Jatuncochas, dem berühmten See im Yasuní-Nationalpark.
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